Brennstoffzellenantrieb

Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge, die Wasserstoff als Energieträger nutzen und daraus mit hoher Effizienz elektrischen Strom erzeugen, stoßen kein CO2 und keine anderen schädliche Emissionen aus. Aus Sicht von Honda und führender Automobilhersteller können sie der Schlüssel für eine sichere Zukunft des Automobils in der Gesellschaft sein.

Honda war der erste Fahrzeughersteller der Welt, der für Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge ein spezielles Leasingmodell einführte und den FCX Clarity  an Fahrzeugflottennutzer in den USA und Japan lieferte. Inzwischen wurden Leistung, Reichweite und Wirkungsgrad weiter verbessert und weitere Exemplare auch an Privatkunden übergeben. Im Jahr 2008 lief der erste FCX Clarity vom Band und markiert die weltweit erste Serienproduktion eines Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugs. Das Automobil der Zukunft gibt es also bereits.

Die ultimative Form des elektrischen Fahrzeugkonzepts: Wie das Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug von Honda arbeitet

Ein Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug verfügt über einen Wasserstofftank statt eines Benzintanks. In der Brennstoffzelle wird Wasserstoff mit atmosphärischem Sauerstoff kombiniert, um Elektrizität zu erzeugen. Die Brennstoffzelle ist eher ein winziges Kraftwerk als eine Batterie.

Da die zum Betrieb des Motors erforderliche Elektrizität an Bord aus Wasserstoff und atmosphärischem Sauerstoff erzeugt wird, werden kein CO2 oder andere Schadstoffe in diesem Prozess frei. Diese Technik ist ultimativ sauber. Die einzige Emission ist das Wasser, das als Nebenprodukt der Elektrizitätserzeugung entsteht. Eine kompakte und effiziente Lithium-Ionen-Batterie speichert Elektrizität, die beim Bremsen und Verzögern durch regeneratives Bremsen erzeugt wird. Die Batterie sorgt zusammen mit dem Brennstoffzellenstack für den Antrieb des Fahrzeugs.



Wasserstoff kann überall extrahiert werden.

Das Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug erzeugt Elektrizität für seinen Elektromotor. Der Kraftstoff, den es zur Elektrizitätserzeugung nutzt, ist Wasserstoff. Wasserstoff steht in der Natur selbst nicht zur Verfügung, sondern nur als Teil verschiedener Verbindungen, aus denen er extrahiert werden kann. Momentan wird Wasserstoff hauptsächlich aus Erdgas erzeugt, kann aber auch aus Wasser über Elektrolyse extrahiert werden, wobei Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen verwendet wird: Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Wasserstoff ist ein Energieträger, der aus erneuerbaren, kohlenstoffarmen Energiequellen ohne Überseetransport und Transportrisiken gewonnen werden kann.

Ist es besser, Elektrizität zuerst in Wasserstoff zu verwandeln, oder sie direkt zu benutzen? Was ist der Unterschied zwischen einem Elektrofahrzeug und einem Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug?

Wenn Elektrizität aus erneuerbaren Energienquellen erzeugt wird, um Wasserstoff herzustellen, dieser Wasserstoff dann aber genutzt wird, um Elektrizität in einer Brennstoffzelle zu erzeugen, stellt sich die Frage, warum die Elektrizität nicht direkt zum Antrieb des Fahrzeugs verwendet wird? Durch die Extraktion, Lieferung und Aufbewahrung von Wasserstoff können wir von den Vorteilen des Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugs über die effiziente Elektrizitätsnutzung hinaus profitieren. Ein wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug kann schnell betankt werden und hat eine ähnliche Reichweite wie ein benzinbetriebenes Fahrzeug. Außerdem können das Brennstoffzellensystem und andere Antriebskomponenten leistungsstark, leicht und kompakt gebaut werden und bieten Freiheit bei der Anordnung, die in einem Automobil nie zuvor mögliche Gestaltungsfreiheiten schafft.


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